Gedanken & kurzbewegt

1) Entstehung von kurzbewegt

Du fragst Dich gerade was soll das sein, kurzbewegt? Genau so ging es mir auch, als ich mir überlegte ob der Name kurzbewegt für andere Menschen einen Sinn oder eine Bedeutung ergeben könnte. Ganz ehrlich, ich weiß es bis heute nicht und deshalb fange ich einfach an, darüber zu erzählen und zu berichten. Es hört sich ein wenig an, als wäre die Begrifflichkeit soeben entstanden, kurz, so kurz aus einer Laune heraus. Da gebe ich Dir Recht, dies könnte man meinen. Tatsächlich ist es aber so, dass es aus meiner langjährigen Arbeit im Sport Bereich entstanden ist. Vor vielen Jahren ging es mir wie vielleicht vielen Menschen heutzutage. Ich war gefangen in einem Hamsterrad aus Vollzeitjob, alleinerziehende Mama und ewige Zeitnot. Die Verantwortung und der Stress wächst Dir auch manchmal über den Kopf, dieses Alltagsleben jeden Tag auf das Neue zu organisieren und zu meistern?

2) Perfekt bis zum Perfektionismus..

Zudem wird Dir überall noch suggeriert, wie du auszusehen hast, welche Kleidergröße die perfekte ist und welches gesunde Essen du zu Dir nehmen solltest. Was passiert? Es entsteht noch mehr Druck in uns und der Perfektionismus in unserer Person steigt von Tag zu Tag, ohne dass wir es wahrnehmen. Oder erst wenn es zu spät ist und unser Körper überfordert ist und dann nicht mehr so funktioniert wie wir das gern hätten. Genau so war es bei mir; Ich saß irgendwann im Urlaub, irgendwo am Strand und konnte keinen Fuß mehr vor den anderen setzen, ich fühlte mich kraftlos, müde und ausgebrannt. Auf einmal waren mir Alltag, Verantwortung und Druck egal, ich saß stundenlang einfach nur da und fühlte mich wie gelähmt. Es musste sich in mir, in meinem Kopf etwas ändern, so konnte ich nicht mehr weitermachen!

3) Raus aus der Falle?

Monate später fing ich an, mich mit meinem Körper auseinanderzusetzen. Wie kann es sein, dass man derartige Signale des Körpers einfach nicht wahrnimmt, sondern sich tagtäglich Dinge zumutet welche zu Nacken oder Rückenschmerzen führen? Warum reagiert der Körper irgendwann nicht mehr auf Bewegungen, die wir von Ihm fordern? Warum fühle ich mich nach dem Sport noch ausgelaugter? Warum fühle ich mich selbst beim Fitnesstraining nicht fit? Warum habe ich nach dem Training Schmerzen? All diese und viele Fragen beschäftigten mich so sehr, und es sollten nochmal 2 Jahre ins Land gehen, bevor ich Antworten auf meine Fragen erhielt. Hinterfrage Dich selbst einmal, wie sieht es bei Dir aus? Wie fühlt sich Dein Körper an, bist du zufrieden mit Dir?

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